Köstliche Asia-Küche

Dampfende Garküchen, duftende Gewürze und exotisch anmutende Rezepte – all das verbindet man mit den Küchen Asiens. Von würzigem Streetfood bis zu feinen Klassikern nimmt euch dieses Magazin mit auf eine kulinarische Reise durch die vielfältigen Küchen Asiens.


Auf diesen Seiten entdeckt ihr viele Inspirationen zum Nachkochen aus Thailand, Japan, China und Vietnam.

ASIEN-SPEZIAL

Die Küchenstile in Asien sind so vielfältig wie unterschiedlich und doch können aufgrund der kulturellen Prägungen auch Gemeinsamkeiten entdeckt werden.

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Sind alle Zutaten vorhanden, um sofort loslegen zu können? Ein paar Basics an Gewürzen hat man sicher, aber wie sieht es mit Gewürzsaucen aus? Hier ist ein kleiner Überblick über die wichtigsten Dinge für den Vorratsschrank! Und dann heißt es: Ran an den Wok!


Schaut euch um und checkt, ob ihr alles zu Hause habt, um sofort loslegen zu können!


Wok-Rezepte: Einfach schnell gerührt

Viele, fein geschnittene Zutaten, aromatische Gewürzsaucen und Pasten sind ganz typisch für Wok-Gerichte. Vor dem Kochen benötigt die Vorbereitung die meiste Zeit, aber danach geht alles sehr schnell in den heißen Wok-Schalen.


Im Wok selbst kann alles zubereitet werden: scharfe Suppen und cremige Currys, gebratene Reis-und Nudelgerichte und natürlich auf frittiertes Gemüse.

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Gedämpftes aus dem Bambuskorb

Gedämpftes. Diese schonende Art der Speisenzubereitung ist in China seit mehr als 1.000 Jahren bekannt. 

Auch in Japan und Indien gibt es viele traditionelle Gerichte, die im Dampftopf zubereitet werden. In Bambuskörben werden seit Generationen Dim Sum, Hefebrötchen und andere Köstlichkeiten zubereitet.


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Köstliche Sommerrollen

Habt ihr euch schon einmal daran gewagt, Sommerrollen selbst zu machen? Ich habe es zum ersten Mal ausprobiert, weil ich sie beim Vietnamesen einfach jedes Mal aufs Neue liebe. Dieses frische, knackige Gemüse, die feinen Kräuter, die zarten Reisnudeln – eingewickelt in hauchdünnes Reispapier und dazu eine köstliche Sauce. Für mich schmeckt jeder Bissen nach Sommer, Leichtigkeit und ein bisschen Urlaub vom Alltag.

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Japanisch kochen zu Hause

Meine Faszination für Japan und seine einzigartige Kultur ist bis heute ungebrochen. Ich liebe diese besondere Ästhetik, die sich durch alles zieht – von der klaren, puristischen Architektur über die stillen, harmonischen Gärten bis hin zu den Gerichten, bei denen oft gerade die Einfachheit den größten Zauber entfaltet.

Noch war ich selbst nicht im Land der aufgehenden Sonne, doch Japan steht ganz weit oben auf meiner persönlichen Reiseliste. Und bis es soweit ist, hole ich mir ein kleines Stück dieser faszinierenden Welt einfach in meine Küche.

Tipps & Rezepte

Teegenuss ganz traditonell

Tee wird vor allem in China und Japan getrunken. Seit Jahrtausenden wird er kultiviert und galt einst als Kostbarkeit, von der nur Kaiser und Mönche profitierten. Heute ist er ein alltägliches Getränk und zählt weltweit zu den meistkonsumierten Getränken mit einer beeindruckenden Sortenvielfalt. Verblüffend ist daher die Tatsache, dass alle heute bekannten Tees von zwei Varianten der strauchartig wachsenden Pflanze Camellia (sinensis und assamica) abstammen.

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Sushi, Sake und Samurai

Der beste Sushi Reis Japans: Der beste Reis, den Japan zu bieten hat, ist Koshihikari, der in der Präfektur Niigata wächst, gespeist von reinstem Quellwasser. Ein Reis, der so köstlich ist, braucht eigentlich nichts zur Begleitung, denn auch pur ist er ein Genuss. Niigata ist berühmt für seinen ausgezeichneten Reis und entsprechend auch für seinen Sake, denn gutes Quellwasser ist die Voraussetzung hoher Reisqualität und des Brauwassers. 

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PALE ALE, WEIN, SHERRY, CHAMPAGNER ODER TEE

Welche Getränke passen zu asiatischen Gerichten? Craft-Biere passen sehr gut zur asiatischen Küche! So harmoniert beispielsweise Pale Ale hervorragend mit Sommerrollen und Sojasauce, IPA mit scharfen Glasnudelsalaten und Summer Ale mit Sushi. Puristische Sushi- und Sashimi-Häppchen werden von französischem Champagner und grünem Tee perfekt begleitet. Ebenso lässt sich spanischer Sherry gut mit der asiatischen Küche kombinieren.

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„Bei thailändischem Essen geht es nicht um Einfachheit.

Es geht um das Jonglieren ungleicher Elemente, um ein harmonisches Ergebnis zu schaffen. Wie ein komplexer musikalischer Akkord muss es eine glatte Oberfläche haben, aber es spielt keine Rolle, was darunter passiert.“ 

–  David Thompson

ASIATISCHES MIT FISCH

Aromenfülle aus dem Meer

In Thailand gibt es reichlich Fische und Meeresfrüchte – nicht nur in den unzähligen Wasserstraßen, sondern auch in den Meeren. Zusammen mit der Fülle an aromatischen Zutaten, die im Laufe der Jahrhunderte von nahen und fernen Kulturen ins Land kamen und in die eigenständige thailändische Küche integriert wurden, kann der geneigte Genießer aus dem Vollen schöpfen.



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ASIATISCHES MIT FLEISCH

Wagyū, Schwein und Huhn laden im Wok

In der asiatischen Küche werden viele verschiedene Fleischsorten verwendet, wobei Schweinefleisch, Hühnchen und Rindfleisch am häufigsten vorkommen. Am beliebtesten ist jedoch das Fleisch vom Schwein. Und wie in den meisten Küchen Asiens üblich: zubereitet von der Schnauze bis zum Schwanz.

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EDITORIAL

Fremdartig und faszinierend

Die Küchenstile in Asien sind so vielfältig wie unterschiedlich und doch können aufgrund der kulturellen Prägungen auch Gemeinsamkeiten entdeckt werden.


In Deutschland kamen wir in den 1950er Jahren mit den sich etablierenden China-Restaurants in Berührung. Bis in die 70er Jahre erlebten sie einen regelrechten Boom. Wir begannen knusprige Ente mit Jasminreis und asiatischem Gemüse, Schwein süß-sauer und Peking-Suppe zu essen, bis wir die Liebe zu Vietnamesischer Küche entdeckten. Pad Thai, scharfe Glasnudelsalate und die aromatischen Thai-Currys wurden bestellt.


Alles schmeckte so aufregend neu, unter anderem durch das intensive Aroma des Thai-Basilikums. Diesen und viele andere Zutaten mehr fanden sich nun in den aufkommenden Asialäden. Um sich selbst an die Zubereitung der exotischen Rezepte zu wagen, waren diese kleinen Supermärkte eine willkommene Abwechslung. Die meisten Produkte wurden direkt importiert und hatten keine lesbare Aufschrift.


Später füllten indonesisches Nasi Goreng  und  Bami Goreng die Tiefkühltruhen in den Supermärkten. Auch hier kam man der ständig wachsenden Nachfrage nach asiatischen Produkten nach. Heute tummeln sich, erweitert durch den Sushi-Boom, Sojasaucen, Kokosmilch und Currypasten, getrocknete Shiitake-Pilze, Wasabi , Gari, Miso und Sake in den Regalen. Außerdem etliche Sorten Reis und Nudeln. Man denke nur an die Asia-Wochen, die nach der weihnachtlichen Völlerei, dem Wunsch nach gesünderer Ernährung entsprechen.


Natürlich ein Grund, mich in der ersten Ausgabe des Jahres mit dem Thema Asien zu beschäftigen, um Ihnen köstliche Rezepte, dazu die besten Getränkeempfehlungen und interessante Hintergrundinformationen vorzustellen. Suchen sie die interaktiven Schaltflächen auf den Seiten und entdecken Sie mit einem Klick Wissenswertes und Weiterführendes zu den einzelnen Themen.


Viel Spaß beim Lesen,

eure Dorit Schmitt