HEUTE IM GLAS: ENDERLE PINOT NOIR
Dorit Schmitt • 5. Mai 2025
PINOT NOIR 2022

Wer von euch ist noch so angetan, wenn Pinot Noir, schlank, charaktervoll und elegant daherkommt? Dann habe ich einen Tipp für euch: Holt euch Pinot Noir von Sven Enderle nach Hause! Bereit sein Basis Pinot Noir macht unglaublich viel Spaß beim Genießen! Dabei entpuppt er sich nicht nur als angenehmer Solist, sondern kann auch eine Menge toller Gerichte begleiten.
Pinot Noir
Badischer Landwein
2022
2022
12,5 vol.%
limitiert: 8.500 Flaschen
Auge:
kirschrot mit violetten Reflexen
In der Nase
präsentiert sich der Wein dunkelbeerig mit Noten von Sauerkirsche, begleitet von fein dosierter Holzwürze. Florale Anklänge, wie getrocknete Rosenblüten, verleihen ihm eine elegante Tiefe. Subtile Nuancen von Graphit und kaltem Stein unterstreichen die kühle Stilistik. Keine rauchigen Aromen – stattdessen tritt ein leicht rebellischer Ton hervor, der dem Wein eine eigenständige, charaktervolle Note verleiht.
Gaumen:
Wir sagen, wird dieser Pinot Noir blind verkostet, wird er an die Côte Nuit verortet: schlank, feinkörnige Tannine, Aromen von Sauerkirsche und Kirsche.
Schmeckt zu:
- Krosss gebratene Entenbrust mit Sauerkirschensauce
- Taube an Schokoladensauce, Wirsing, frische Bandnudeln
- Tim Raues Jasmin Taube
- Rinderfilet mit Feigen
- Reh in Ras-el-Hanout-Kruste mit Kürbisgnocchi
- Rote Beete aus dem Salzteig mit Macadamia- oder Arganöl
- Reblochon AOP
- 70% Criollo Schokolade mit rotfruchtigen Komponenten
Wer es körperreicher wünscht, sollte sich den mit dem Enderle Pinot Noir Keuper anfreunden. Wer Pinot Noir präzise, elegant und mit Tiefgang bevorzugt, wird mit dem Enderle Pinot Noir Kalk glücklich.


"Hopfen und Malz, Gott erhalt's!" – Diesen Ausspruch kennen wohl die meisten von uns, schließlich ist Hopfen eine der Hauptzutaten für die Bierbrauer. Doch Bier wird immer weniger getrunken. Das Statistische Bundesamt meldete, dass im Jahr 2024 1,4 % weniger Bier abgesetzt wurde als im Vorjahr. Dieser Rückgang ist Teil eines langfristigen Trends, der sich seit den 1970er-Jahren fortsetzt. Aber: Bier ist nach wie vor das beliebteste alkoholische Getränk der Deutschen, auch wenn die Branche in den letzten Jahren mit sinkenden Ab- und Umsätzen zu kämpfen hat. Alkoholfreies Bier wird dagegen bei uns immer beliebter. Du findest es inzwischen auf fast jeder Getränkekarte. Die anderen Möglichkeiten, Hopfen zu verwenden, sind eher in Vergessenheit geraten.

Man schenkt sich ein Glas Wein ein, riecht daran - findet die Tiefe faszinierend - nimmt einen Schluck und ist hin und weg? Weinkenner erleben das hin und wieder - aber dieser Müller-Thurgau hat Christina und mich umgehauen! Trotz seines moderaten Alkoholgehalts von 11,5% Vol. fehlt es diesem "Naturburschen eines Müllers" nicht an Ausdruck und Komplexität. Irgendwie fühlt man sich beim Trinken sanft eingehüllt in ein wunderbar wohliges Gefühl.







