OSSOBUCO MIT GREMOLATA

Dorit Schmitt • 8. Februar 2022

Schmorgericht mit Soul-Faktor!

Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele

Teilen

Was lange schmort wird richtig gut …

„Osso buco“, wörtlich übersetzt „Knochen mit Loch“, ist ein Schmorgericht, das seinen Ursprung in Italien hat. Dort wird das Gericht mit Beinscheiben vom Kalb zubereitet und solange geschmort, bis das Fleich von alleine vom Knochen abfällt. In dem Fond aus Tomaten, Zwiebeln, Karotten, Sellerie, Knoblauch, Weißwein und italienischen Gewürzen wird das Fleisch – auch eine Rinderbeinscheibe – durch das stundenlange Schmoren bei mittlerer Hitze butterzart. Tipp: Vor dem Anbraten das Fleisch am Rand mit einem scharfen Messer einschneidet, das verhindert das übermäige Wölben. Dazu schmeckt die typische Gremolata, frisches Baguette oder Risotto milanese.

Zutaten für 2 Portionen

2 weiße Zwiebeln

1 Karotte

ca. 60 g Knollensellerie

2 Stangen Staudensellerie

2 Knoblauchzehen

2 Rinderbein- oder Kalbshaxenscheiben

1 Dose geschälte Tomaten (400 g)

4 El Olivenöl

Salz

Pfeffer

100 ml Wermut (z.B. Noilly Prat) oder Weißwein

150 ml Kalbsfond oder Wasser

1 Lorbeerblatt

1 Bio-Zitrone

2 Zweige glatte Petersilie


So geht’s:

Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. 

Beinscheiben kalt abwaschen, trockentupfen, mit Salz würzen.

Zwiebel abziehen und in Würfel schneiden. Knoblauch abziehen und fein hacken. Karotte putzen, schälen, längs halbieren und in 1-2 cm große Stücke schneiden. Sellerieknolle putzen, schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden.


2 EL Öl in einem Bräter erhitzen und das Fleisch darin von beiden Seiten ca. 2 Minuten anbraten. Fleisch aus dem Bräter nehmen und mit Pfeffer würzen. Restliches Öl in den Bräter geben und nun Zwiebeln, Karotte, Sellerie und Knoblauch darin anschwitzen. Mit Wermut oder Weißwein ablöschen und stark einkochen. Das Fleisch zurück in den Bräter legen, Tomaten, Lorbeerblatt und Fond dazugeben und im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene für gut 60 Minuten mit geschlossenem Deckel schmoren. Anschließen noch für weitere 30 Minuten ohne Deckel weiter schmoren.


Tipp: Das Fleisch ist fertig gegart, wenn es sich einfach vom Knochen lösen lässt und leicht zerfällt.


Für die Gremolata die Zitronenschale fein abreiben. Sellerie Stangen putzen, eventuell die Fäden ziehen und in Stücke schneiden, das Grün fein hacken. Petersilienblätter abzupfen und fein hacken. Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. Zitronenschale, Petersilie und Knoblauch mischen. 


Ossobuco aus dem Ofen nehmen, mit etwas Gremolata bestreuen und servieren. Die restliche Gremolata dazu servieren. Dazu passt frisches Baguette oder ganz klassisch ein Risotto milanese.

von Dorit Schmitt 21. Februar 2026
Innerhalb der Klostermauern der Abtei Fulda, die die betriebsame Hektik und den Lärm der Stadt abschirmen, ist ein Kleinod zu finden – ein einzigartiger Klostergarten. Er hat sich zu einem Refugium und Ort der Erholung für Mensch und Tier entwickelt.
von Dorit Schmitt 21. Februar 2026
Wer sagt eigentlich, dass Waffeln immer süß sein müssen? Mit einem Waffeleisen lassen sich ebenso wunderbar herzhafte Varianten zaubern. Raffinierte Rezepte im Blog!
von Dorit Schmitt 3. Februar 2026
Liebe geht durch den Magen. Nicht nur am Valentinstag! Deshalb sollten wir dem Kochen und dem gemeinsamen Genuss wieder einen viel höheren Stellenwert einräumen.
von Dorit Schmitt 9. Dezember 2025
Meine Empfehlung für den Winter: In diesem Winter genießen wir unsere heißen Getränke etwas weniger süß – und gern auch mit weniger Alkohol. Wie wäre es mit Cranberry-Punsch, Weihnachtspunsch oder Cider-Punsch?
Pichelsteiner
von Dorit Schmitt 6. Dezember 2025
Bei mir geht Liebe durch den Magen – mir geht das Herz auf bei Gerichten aus meiner bayerischen Heimat, aber auch bei unseren Familienrezepten.
Das Interview mit Cornelia Kohler, alias „Wilde Sophie“, bietet spannende Einblicke in ihren Lebensl
von Dorit Schmitt 6. August 2025
Als Künstlerin arbeitet Cornelia Kohler, die Wilde Sophie, an der Schnittstelle von Kunst und Kulinarik. Als Jägerin und Naturpädagogin zeigt Sie uns ihre Welt.
von Dorit Schmitt 12. Juli 2025
In der sonnenverwöhnten Provence gedeihen die wichtigsten Zutaten für die Calissons direkt vor der Haustür: aromatische Mandeln, saftig süße Melonen und feiner Honig. Sie verleihen den Calissons ihren unverwechselbaren Geschmack.
von Dorit Schmitt 19. Mai 2025
Wenn man sich aus der Weinwelt kommend, dem Thema Apfelwein, Most, Cider oder Cidre nähern möchte, empfehle ich zunächst, den Einstieg über Birnenweine und Birnenschaumweine (Perry, Poiré) zu wählen.
von Dorit Schmitt 11. Mai 2025
"Hopfen und Malz, Gott erhalt's!" – Diesen Ausspruch kennen wohl die meisten von uns, schließlich ist Hopfen eine der Hauptzutaten für die Bierbrauer. Doch Bier wird immer weniger getrunken. Das Statistische Bundesamt meldete, dass im Jahr 2024 1,4 % weniger Bier abgesetzt wurde als im Vorjahr. Dieser Rückgang ist Teil eines langfristigen Trends, der sich seit den 1970er-Jahren fortsetzt. Aber: Bier ist nach wie vor das beliebteste alkoholische Getränk der Deutschen, auch wenn die Branche in den letzten Jahren mit sinkenden Ab- und Umsätzen zu kämpfen hat. Alkoholfreies Bier wird dagegen bei uns immer beliebter. Du findest es inzwischen auf fast jeder Getränkekarte. Die anderen Möglichkeiten, Hopfen zu verwenden, sind eher in Vergessenheit geraten.
von Dorit Schmitt 5. Mai 2025
Wer von euch ist noch so verliebt Pinot Noir, der schlank, charaktervoll und elegant daherkommt? Dann habe ich einen Tipp für euch: Holt euch Pinot Noir von Sven Enderle nach Hause! Bereit sein Basis Pinot Noir macht unglaublich viel Spaß beim Genießen! Dabei entpuppt er sich nicht nur als angenehmer Solist, sondern kann auch eine Menge toller Gerichte begleiten.
Show More