FLAMMKUCHEN MIT KÜRBIS UND PANCETTA

Dorit Schmitt • 6. September 2020

Mit dem Herbst beginnt auch die Flammkuchenzeit

Foto: © Dorit Schmitt | Aromenspiele

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Rote Zwiebeln, Kürbis und Speck für herbstlichen Flammkuchengenuss

Gestern machte ich mir nach meinem Ausflug in die Pfalz einen schnellen Flammkuchen mit Kürbis und Pancetta. Getrunken habe ich dazu einen mir frisch in die Flasche gefüllten Federweißen. Das weckte Erinnerungen an meine alte fränkische Heimat, die Ausflüge in die Heckenwirtschaften in den Weinbaugebieten und an den hefig schmeckenden Federweißen, den wir zu Zwiebelkuchen oder deftigen Brotzeiten getrunken haben.

Flammkuchenteig kann man natürlich auch selber machen, aber ich mag die praktische Variante aus dem Kühlregal, wenn es ganz schnell gehen soll. Was braucht Ihr noch für diesen Flammkuchen?

Zutaten:
1 Flammkuchenteig – selbst gemacht oder aus dem Kühlregal
1 Becher Crème fraîche
1 Prise Zimt
Salz und Pfeffer zum Abschmecken – ich habe Zitronenpfeffer und Flor de Sal mit Limone und Lavendel genommen
2 Scheiben vom Hokkaido-Kürbis
1 rote Zwiebel
Pancetta-Scheiben nach Gusto
Aromatisiertes Olivenöl – ich habe das 01 von Castillo de Canena verwendet, weil es mit Bitterorangen, Thymian und Orangenblüten aromatisiert ist

So gehts:
Ofen auf 250 Grad vorheizen. 
Die Crème fraîche mit Zimt, Salz und Pfeffer anrühren.
Den Kürbis kurz kalt abbrausen, trocknen und halbieren. Dann die Kerne mit einem Löffel aus den Hälften schaben. Den Stielansatz abschneiden. Und von einer Hälfte zwei Scheiben abschneiden. Diese anschließend mit dem Gemüsehobel fein schneiden.
Die rote Zwiebel schälen und ebenfalls in feine Scheiben schneiden.
Den Flammkuchenteig samt Papier auf dem Backblech ausrollen. Dann mit der Creme bestreichen und die Pancetta-Scheiben auflegen. Anschließend die Kürbisspäne und die Zwiebelringe darüber streuen.
Den Flammkuchen bei 250 Grad (Ober und Unterhitze) auf der mittleren Schiene on 15 Minuten knusprig backen.
Vor dem Genuss noch mit dem aromatisierten Olivenöl beträufeln.

Bon appetit!
P.S.: Meine Weinempfehlung: Der süße Federweiße aus der Pfalz passte perfekt dazu. Das solltet Ihr auch ausprobieren!

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